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In der Wohlfühlzone des Babys

Komfort Lang bevor das Kind auf die Welt kommt, machen sich werdende Eltern Gedanken darüber, wie das Babyzimmer aussehen soll. Was für Möbel kommen rein, welche Farbe sollen die Wände haben und wie steht es eigentlich um die Sicherheit? Die Experten der FamExpo kennen Antworten und wissen um die neusten Trends.

Matthias Mehl

Wissen die Eltern bereits vor der Geburt, ob es ein Junge oder ein Mädchen wird, werden sie das Babyzimmer bestimmt anders einrichten, als wenn sie sich vom Geschlecht überraschen lassen. Letztere sind in ihrer Wahl sicherlich neutraler und halten sich von rosa oder hellblauen Farbtöpfen fern.

 

Warme Farben liegen im Trend

«Im Babyzimmer sind zurzeit vor allem weisse Möbel anzutreffen», sagt Cornelia Stutz, Kommunikationsleiterin der Baby-Kinder-Familienmesse FamExpo. Diese bestehen aus Furnier, weil echtes Holz zu teuer ist. Einen Farbtupfer verleihen Möbel, deren Abdeckungen verschiedenfarbig sind. So könne aus einem weissen Babyzimmer ein individueller Ort mit farbigem Touch werden. Wer sich aber dafür entscheidet, eine oder mehrere ganze Wände farbig anzumalen, greift häufig zu warmen Pastellfarben wie orange oder hellbraun. «Ist das Geschlecht des Babys schon vor der Geburt bekannt, sind rosa und blau nach wie vor beliebte Farben», sagt Stutz.

 

Für die Schlafenszeit

Die häufigste Tätigkeit, die ein Baby in seinem Zimmer betreibt, ist schlafen. Dementsprechend sollten die Matratze und deren Inhalt gut gewählt sein. Ein neues Material ist besonders hautfreundlich: Lyocell. Es sei für Allergiker und Babys mit Neurodermitis gut geeignet, sagt die Kommunikationsleiterin. Um das Baby in der Nacht warmzuhalten, kaufen Eltern vermehrt Babyschlafsäcke und keine Decken mehr. «So ist das Kind immer perfekt zugedeckt.»

 

Sicherheit geht vor

Vor allem der Kopf des Babys muss in den ersten Monaten gut geschützt sein. Ein Kopfschutz im Babybett könne verhindern, dass sich das Baby während des Drehens den Kopf an den Gitterstäben anstösst. Wofür sich auch immer mehr Eltern interessieren, sind atmungsaktive Matratzen. Sie erhöhen die Sicherheit für die Atmung des Babys und schützen es gleichzeitig vor Überhitzung. Ob Spielsachen im Babybett gefährlich sind oder nicht, da scheiden sich die Geister. «Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte diese vom Babybett fernhalten», sagt Stutz. Stofftiere sollten ausserdem zu 100 Prozent aus schadstofffreien und waschbaren Materialien bestehen. Deshalb sei Frottee geeigneter als Langhaar. Woran sich Eltern am besten halten sollten, sind Zertifizierungslabel wie beispielsweise der Blaue Engel. Dieses Label prüft, ob Möbel, Materialien und Spielsachen ökologisch bedenkenlos und frei von gesundheitsbelastenden Chemikalien sind.