Mann auf Sofa

Den Einzug in die Altersresidenz wagen

Wohnen im Alter – Selbstbestimmt in der Altersresidenz

Challenges Seniorinnen und Senioren sehen sich plötzlich mit Problemen konfrontiert, die sie bis anhin nicht gekannt haben. Eines davon ist die zunehmende Abhängigkeit von anderen Menschen. Das macht unter anderem neue Wohnformen nötig. Dies kann eine Chance sein für ältere Menschen – wenn sie sich darauf einlassen.

SMA

SMA

Die Menschen werden immer älter. Gleichzeitig nimmt der Anteil an Betagten in der Bevölkerung zu: Im Jahr 2030 werden in der Schweiz über eine Million Menschen leben, die älter als 80 Jahre sind, weiss man bei Pro Senectute Schweiz. Durch medizinische Fortschritte und gute Lebensbedingungen findet seit Jahren ein demografischer Wandel statt. Obwohl von diesen über 80-Jährigen nicht alle pflegebedürftig sein werden, kommen auf die Schweiz grosse Herausforderungen zu. Wie werden diese Menschen wohnen? Wie sieht die Pflege aus und wer kümmert sich um sie?
 
Alte Frau und Pflegerin
 

Die vier Dimensionen

Das Leben im hohen Alter ist kein Zuckerschlecken. Die Knochen werden gebrechlicher, Gehör- und Sehsinn werden schwächer und es fehlt vielfach die Kraft, um sich jeden Tag an der frischen Luft zu bewegen. Fachleute unterscheiden vier Dimensionen, die im Alter zusehends ins Zentrum rücken.

Der eigene Körper ist eine davon: Viele Ältere sind irgendwann gezwungen, mehr Zeit zuhause zu verbringen. Daraus geht die zweite Dimension hervor, nämlich die der sozialen Komponente: Die körperliche Schwäche bindet sie ans eigene Zuhause und es versterben immer mehr Bekannte und Freunde. Ganz wichtig ist dann das soziale Umfeld der eigenen Familie. Kommt es zu Einsamkeit, können psychische Probleme die Folge sein, die dritte Dimension. Die finanzielle Situation ist die vierte.

Moderne Altersresidenzen wahren die Autonomie der Bewohner

Alle diese Faktoren kommen beim Wohnen zusammen: Wie können ältere Menschen ihren Bedürfnissen entsprechend leben, Pflege erfahren, soziale Kontakte pflegen – und das alles in einem annehmbaren finanziellen Rahmen? Eine mögliche Wohnform ist das Leben in Altersresidenzen, wie etwa dem ter tantum Meritus.

Dabei handelt es sich um eine Wohnsiedlung, in denen Betagte selbstständig in Wohnungen leben und verschiedene individuelle Servicedienstleistungen in Anspruch nehmen können, wie z.B. ein Mahlzeitenservice, Reinigungsdienste, kosmetische und medizinische Behandlungen usw.
 
Altes Paar im Wald
 
Der Sinn dieser Angebote: Die Bewohner sollen so lange wie möglich selbstbestimmt leben können. Aus diesem Grund hat man sich auch für eine Residenz entschieden, die zentral gelegen und mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar ist. Denn die schönste Residenz am Berghang nützt nichts, wenn man durch die abgeschiedene Lage nur isoliert wird.

Den Schritt früh wagen

Die Argumente für ein Umzug in eine Altersresidenz sind zahlreich. Vor allem die sozialen Kontakte, die sich ergeben, sprechen dafür. Dennoch tun sich viele betagte Menschen schwer mit dem Schritt. Fachleute wissen, dass dies oft damit zu tun hat, dass man das gewohnte Umfeld nicht verlassen will und sich davor fürchtet, sich mit dem eigenen Alter befassen zu müssen. Dabei wäre es wichtig, diesen Schritt offen und frühzeitig zu unternehmen. So kann man sich nicht nur besser vorbereiten (betreffend administrativer Aspekte), sondern man fügt sich auch leichter in das neue soziale Umfeld ein.